Entwicklung eines Stadtquartiers und Neubau von ca. 500 Wohnungen in mehreren Abschnitten
Projektdaten
Bruttogrundfläche: 56.000 m²
Wohnfläche: 47.000 m²
Zeitraum: 2017–2025
Energieeffizienz: KfW 55
Leistungen
HOAI Leistungsphase 1–5 (analog SIA 31–51)
Auftraggeber
BPD Immobilienentwicklung GmbH


2. und 3. Bauabschnitt / © Thomas Müller
Auf einer Fläche von 5,8 Hektar am alten Schlachthof in Weimar hat Bräunlin · Kolb · Architekten den Masterplan für ein neues Stadtquartier entwickelt. Es ist ein lebendiges Viertel entstanden, mit Wohnungen für Singles und Familien.
Einen grossen Teil dieser Bebauung bildet der geschlossene Ring entlang des nördlichen Bogens mit insgesamt 288 Wohnungen. Die drei Gebäude sind durch Schallschutz-Glaswände verbunden, die die Wohnanlage, die parkähnlich gestaltet wurde, vor Schallimmissionen schützt.
Um kostengünstig Wohnraum zu schaffen, hat unser Planungsteam effiziente Wohnungstypen entwickelt, die in den einzelnen Häusern wiederkehren. Die Grundrisse sind so organisiert, dass nur ein Versorgungsschacht pro Wohnung benötigt wird. Die Badezimmer dienen als zentrale Versorgungseinheiten, sie wurden einschliesslich Installation als vorgefertigte Raum-Module geplant. Jede Wohnung verfügt zudem über einen Freisitz mit vorwiegend Südorientierung. Um den Mietern im Erdgeschoss Terrassen mit Grünflächen zu ermöglichen, wurde auf Feuerwehrzufahrten auf dem Gelände der Wohnanlage verzichtet. Der Brandschutz wird über Sicherheitstreppenräume auf der Nordseite realisiert. Diese bewirken, dass Erschliessungsflächen und die Anzahl der benötigten Aufzüge reduziert werden können.
Im Frühjahr 2020 wurde die Baugenehmigung für die Ringbebauung mit den ersten 288 Wohnungen von der Stadt Weimar erteilt. Fertigstellung dieses Bauabschnittes war im Jahre 2023.
Um kostengünstig Wohnraum zu schaffen, hat unser Planungsteam effiziente Wohnungstypen entwickelt, die in den einzelnen Häusern wiederkehren. Die Grundrisse sind so organisiert, dass nur ein Versorgungsschacht pro Wohnung benötigt wird. Die Badezimmer dienen als zentrale Versorgungseinheiten, sie wurden einschliesslich Installation als vorgefertigte Raum-Module geplant. Jede Wohnung verfügt zudem über einen Freisitz mit vorwiegend Südorientierung. Um den Mietern im Erdgeschoss Terrassen mit Grünflächen zu ermöglichen, wurde auf Feuerwehrzufahrten auf dem Gelände der Wohnanlage verzichtet. Der Brandschutz wird über Sicherheitstreppenräume auf der Nordseite realisiert. Diese bewirken, dass Erschliessungsflächen und die Anzahl der benötigten Aufzüge reduziert werden können.
Im Frühjahr 2020 wurde die Baugenehmigung für die Ringbebauung mit den ersten 288 Wohnungen von der Stadt Weimar erteilt. Fertigstellung dieses Bauabschnittes war im Jahre 2023.
Einen weiteren Teil des neuen Quartiers bilden der 3. und 5. Bauabschnitt, in dem sechs Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 119 Miet- und Eigentumswohnungen entstanden sind. Der fünfgeschossige 5. Bauabschnitt liegt an der Eduard-Rosenthal-Straße, der viergeschossige 3. Bauabschnitt liegt im Innern des Quartiers zwischen der Ringbebauung und der Bebauung an der Eduard-Rosenthal-Straße. Für alle Wohnungen wurden Freisitze als Terrassen, Balkone und Dachterrassen geplant.
Das Quartiersparkhaus mit Fassadenelementen aus Keramikziegeln und verschiedenen Lochblechen wurde in Elementbauweise mit einem hohen Vorfertigungsgrad aus Stahl und Stahlbeton erstellt. Im Untergeschoss des Parkhauses befindet sich ein Blockheizkraftwerk, das das gesamte Quartier mit Wärme und Strom versorgt. Dieses Nahwärmenetz ist effizient und wirtschaftlich.
Miet- oder Kaufinteressenten des Kirschberg-Quartier bekommen hier weitere Informationen.

Blick Eduard-Rosenthal-Straße / © Thomas Müller

Blick in BA 3 und BA 5 / © Thomas Müller

Schallschutzwand Ringbebauung / © Thomas Müller

Blick ins Quartier / © Thomas Müller

Parkhaus / © Thomas Müller

Rückansicht Ringbebauung / © Thomas Müller





